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Barcamp?

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Was ist ein Barcamp?

Barcamps sind sogenannte „Ad-hoc-Konferenzen“, auch „Un-Konferenzen“ genannt. Sie stellen eine raffinierte Verknüpfung von Brainstorming, Seminar und freiem Erfahrungs- und Meinungsaustausch dar. Als offene Veranstaltung bestimmen ausschließlich die Teilnehmer die Inhalte der Un-Konferenz direkt und ohne Vorgaben durch die Veranstalter.

Barcamps entstammen der Welt der Digital Natives, die 2003 die ersten Barcamps in den USA organisiert haben. Das Wort „Barcamp“ ist eigentlich ein Wortspiel, das aus der Programmiersprache kommt: Ein „Bar“ ist ein Platzhalter oder Beispielwert und bedeutet so viel wie „irgendwas“. Ein Barcamp ist also ein Irgendwas-Camp in dem Sinne, dass dieses innovative und ehemals internetaffine Veranstaltungsformat für jedwedes Thema eingesetzt werden kann.

Bei einem Barcamp tauschen sich die Teilnehmer untereinander aus, teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen, gestalten, sammeln, geben und nehmen, probieren Neues aus und suchen gemeinsam nach Lösungen. Dabei bekommen sie neue Impulse und lernen voneinander und miteinander.

Ein Barcamp liefert zahlreiche neue Impulse und macht viel Spaß!

Wie funktioniert ein Barcamp?

Ein Barcamp ist eine Veranstaltung mit zahlreichen, parallel stattfindenden Workshops, den so genannten Sessions, deren Inhalte von den Teilnehmern zu Beginn der Treffens selbst vorgeschlagen und im Verlauf des Tages auch selbst gestaltet werden.

Die offene Atmosphäre in Kombination mit der Möglichkeit, Inhalte selber einzubringen und den Sessionablauf selber zu gestalten, lässt Barcamps zu einer außergewöhnlich aktiven und innovativen Veranstaltungsform werden. Sie dienen nicht nur dem Wissensaustausch, sondern erlauben und befördern auch intensives, zielgerichtetes Networking. Aktiv Interessierte kommen unvermittelt miteinander in Kontakt.

Inzwischen ist die Nachfrage nach Barcamps so groß geworden, dass Barcamps zunehmend auch in Unternehmen, als sogenannte Corporate Camps, organisiert und als Themencamps veranstaltet werden, die sich speziellen Aspekten widmen – so wie das Rotary Barcamp 1940 sich ausschließlich mit dem Thema „Rotary“ beschäftigt.

Keine Zuschauer, nur Teilnehmer

Da die Teilnehmer an einem Barcamp nicht einfach teilnehmen und Inhalte konsumieren, sondern aktiv mitmachen und selbsttätig Input geben, lautet ein Barcamp-Grundsatz: „No spectators, only participants!“

Ein wesentliches Barcamp-Element ist die Vorstellungsrunde zu Beginn eines jeden Barcamps. Die Anwesenden stellen sich dabei ganz kurz mit ihrem Namen, ihrem Herkunftsort und ihrer beruflichen Tätigkeit sowie mit drei Schlagworten, den „Hashtags“ vor. Das bricht das Eis unverzüglich, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und erleichtert das spätere Networking. Übrigens wird während eines Barcamps konsequent geduzt.

Anschließend koordinieren die Teilnehmer im Dialog den Tagesablauf. Jeder, der ein ihn oder sie interessierendes Thema diskutieren möchte, macht einen entsprechenden Vorschlag für eine Session, die in der Regel 45 Minuten dauert. Die Form solcher Sessions ist dabei frei wählbar und vielfältig – auch dadurch entsteht eine spannende Dynamik. Die Session-Teilnehmer können z. B. zu einem Thema brainstormen, es kann ein Vortrag mit Diskussion sein oder eine Präsentation, die Teilnehmer können sich zu einer Projektgruppe zusammenfinden, einen Filmausschnitt zum gewählten Session-Thema sehen und besprechen, oder oder oder…

Dabei muss derjenige, der das Thema vorschlägt, für das vorgeschlagene Thema keineswegs Spezialist sein. Es genügt, wenn er oder sie daran Interesse oder den Wunsch hat, etwas darüber zu erfahren oder es gemeinsam zu erarbeiten. Eine Session muss nicht besonders vorbereitet sein, sie kann vielmehr sogar ganz spontan entstehen. Ideal ist es aber, wenn man sich schon vorher einige Gedanken dazu gemacht hat. Auf jeden Fall sollten sich Session-Teilnehmer möglichst aktiv in die Diskussion einbringen und so zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.

So läuft es

Der Ablaufplan eines Barcamps wird erst am Tag selbst erstellt. Während der Session-Planung ist es jedem Teilnehmer möglich, die Agenda mitzubestimmen und sich mit einen eigenen Themen oder Fragestellungen einzubringen.

Bei Barcamps gilt die Regel: Alle Teilnehmer sind gleich. Sie kommunizieren auf Augenhöhe, so dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ihr ganz spezielles Wissen, ihre Erfahrungen und eigenen Sichtweisen einbringen können.

Barcamps in Social Media

Barcamps leben von und mit Social Media. Wer bei Facebook ist, twittert oder gar einen Blog betreibt, kann dem Barcamp außerhalb des Veranstaltungsraums digitales Leben einhauchen: Berichten Sie vom Rotary Barcamp 1940, twittern und bloggen Sie darüber, teilen Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit möglichst vielen.

Das Rotary Barcamp 1940 hat übrigens den Hashtag #rotarybarcamp1940.

Links zu Rotary Barcamp-Informationen

Links zu mehr Barcamp-Informationen

Impressionen vom ersten Rotary Barcamp im Distrikt 1940

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