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Themen 2017 (Archiv)

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Hier finden Sie die Themen, die für das Rotary Barcamp 1940 im Februar 2017 vorgeschlagen worden waren. Viele dieser Themen wurden während des zweiten Barcamps diskutiert. Am Barcamp-Tag selbst waren aber auch noch zahlreiche weitere vorgeschlagen worden. Lassen Sie sich gerne für das nächste Rotary Barcamp von den Themen inspirieren, die wir für Sie archiviert haben:

Distrikttrainingsversammlung zwischen Wissensvermittlung und Markt der Möglichkeiten: Mit welchen Inhalten, in welcher Form und in welchen Intervallen sollten die Trainings stattfinden, um die Clubs nachhaltig zu unterstützen?“

 

Berufsunfähigkeit als Armutsrisiko Nummer 1: „Das deutsche Gesundheitswesen ist eines der besten der Welt. Doch Ärzte, Kliniken und Medikamente reichen nicht, um eine der größten Krankheitsursachen in Griff zu bekommen – die Armut. Wer lange ohne Job ist, kein Einkommen hat oder als Asylbewerber hier lebt, ist häufiger krank als der Rest der Bevölkerung.“ (Zitat Caritas) Armut macht also bewiesenermaßen krank.

Aber Krankheit macht auch arm! Berufsunfähigkeit zählt zu den größten Ursachen für Armut, auch in Deutschland. Die wohl bekannteste Definition von Gesundheit wird durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschrieben: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ (http://www.oeffentlichen-dienst.de/versicherungen/992-statistiken-berufsunfaehigkeit.html) Die Statistik über Erwerbsminderung in Deutschland zeigt hingegen: 29 Prozent aller Leistungsfälle von Berufsunfähigkeit sind auf auf psychische Erkrankungen (insbesondere auch Stress und Stressfolge-Erkrankungen) zurückzuführen, mit 22 Prozent folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates und auf Platz 3 Krebserkrankungen mit 16 Prozent.

Wie kann/möchte sich Rotary/Rotaract mit Blick auf die Statistiken und der WHO-Definition von „Gesundheit“ als Maßstab für eine gesündere Gesellschaft engagieren? Welches Bewusstsein, Wertevorstellungen und/oder soziale Einstellung kann eine Gesellschaft entwickeln, um das Risiko der Berufsunfähigkeit zu senken? Wie können wir anderen Menschen dabei helfen? Wie kann man sich gegen Berufsunfähigkeit absichern? Mit einer Versicherungs-Police? Mit dem Aufbau von Kapitalvermögen? Mit einem Generationenvertrag? Mit mehr Prävention?“

 

Welche ökonomischen Prinzipien entscheiden das Wohlstandsnivau eines Menschen? Und welche persönlichen Faktoren sind mitentscheidend? Rotary und Rotaract spenden jedes Jahr für zahlreiche soziale Projekte und unterstützen so von Herzen andere Menschen, denen es finanziell schlechter geht. Doch welche Faktoren entscheiden eigentlich, ob ein Mensch im Leben letztendlich auf der erfolgreichen Geberseite oder der sozial schwachen Empfängerseite landet? Es ist einer Analyse und einer Diskussion würdig, welche Faktoren den finanziellen Status eines Menschen/einer Familie in unserer Gesellschaft bestimmen. Mit welcher persönlicher, fachlicher & ökonomischer Ausbildung („Rüstzeug“) können wir junge Menschen ausstatten, damit diese zukünftig in nachhaltigem Wohlstand leben können?

Mögliche Gründe für eine starke finanzielle Position eines Menschen:

  • Hohes Arbeitseinkommen durch hohe fachliche Expertise (akademische oder auch nicht-akademische Bildung)
  • Ausübung einer Tätigkeit mit variabler, erfolgsabhängiger Vergütung: z.Bsp. die Multiplizierung von Geschäftsabschlüssen als Mitarbeiter im Vertrieb
  • Investition in Kapitalvermögen und dadurch stetige Generierung von Kapitalerträgen, stetige Reinvestition
  • Mäßiger Konsum (hohe Spar- und Reinvestitionquote des Einkommens, überschaubare Konsumausgaben)
  • Aufbau eines Unternehmens als Entrepreneur mit einem skalierbaren Geschäftsmodell
  • Besonders hohe persönliche Belastbarkeit und Vermeidung von Berufsunfähigkeit
  • Erbschaft (keine Eigenleistung?)
  • Starkes wirtschaftliches Umfeld
  • Zusammenarbeit von Freunden und Familie
  • Stärkendes persönliches/soziales Umfeld („Resilienz“)
  • Besonderer persönlicher & beruflicher Erfolg, in dem man die eigene Leidenschaft zum Beruf macht
  • Glück/Zufall (Wie definiert man „Glück/Zufall“, zu welchem Anteil ist dies entscheidend?)
  • Für weitere Vorschläge und Faktoren offen …

Wollen/Müssen wir in unserer Gesellschaft unsere obere Einkommensgrenze tatsächlich dem Zufall überlassen? Oder hat es ein Mensch mit seinem Verständnis von den oben genannten Zusammenhängen selbst in der Hand, ob er zum Leistungsgeber oder Leistungsempfänger wird? Inwiefern kann Rotary weiterbildungstechnisch bei der Armutsprävention mitwirken?“

 

eClubs & Online-Meetings: Der Distrikt 1940 ist Heimat zweier eClubs. Was unterscheidet diese von den klassischen Clubs bzw. gibt es überhaupt Unterschiede? Eine Besonderheit  ist sicher die Form des Online-Meetings. Wir wollen diskutieren, wie das Clubleben durch Online-Meetings gestaltet wird und ob auch klassische Clubs Elemente dieser Meeting-Form sinnvoll einsetzen können.“

 

Rotary Community Garden: Ein Garten als Treffpunkt für Rotarier und Rotaracter im Herzen der Stadt. Egal ob regelmäßige Meetings im Sommer oder Locaction für Sozialprojekte: Der Rotary Community Garden bietet Raum zum Kennenlernen außerhalb der vier Wände.“

 

Convention in Hamburg: Werden sich aus der „rotarischen Familie“ auch INNER WHEEL und ROTARACT bei der Convention in HAMBURG einbringen?“

 

Rotary Online Videos: Bewegtbild wird in der Kommunikation immer wichtiger. Kaum jemand liest mehr lange Texte oder gar Protokolle. Wir können Video im rotarischen Leben sehr vielvältig einsetzen. Für Protokolle, Events, Ankündigungen, Ansprachen, Interviews, Berichte, Soziale Projekte, usw.

Der Rotary eClub Berlin Global zeigt anhand von Beispielen und Aufzeichnungen vor Ort, wie man selbst (auch einfach nur mit Smartphone) eigene Videos erstellt und anschließend publiziert.“

 

Unser größter Konkurrent … heißt nicht „LIONS“ oder „LEO“ sondern Netflix, Amazon Video, YouTube, Facebook, Playstation & Pro7. Wie können wir (nicht nur junge) Menschen von unserem Verein, unserem Vereinsleben & unseren zahlreichen sozialen Projekten informieren, begeistern und schließlich als neue Mitglieder gewinnen? Vielleicht mit einer Kampagne und einem beispielhaften Titel: „Mit Rotary/Rotaract einen Sprung zurück in die Realität wagen und etwas in der Welt (und auch im eigenen Leben) bewegen und verändern“? Wertvolle zwischenmenschliche Erfahrungen werden virtuellen Erlebnissen in der Bedeutsamkeit immer überlegen sein. Offen für Vorschläge & Diskussion.“

 

„Life is a Sales Talk“: Dieses amerikanische Sprichwort besagt, dass man mit guten Kenntnissen in Psychologie, Kommunikation sowie der richtigen Portion an Initiative & Proaktivität im Leben und auf dieser Welt so einiges bewegen kann. Tatsächlich treten „Verkaufsgespräche“ in jedem Lebensbereich auf, bei dem Menschen miteinander agieren:

Sei es, die richtigen Worte im Bewerbungsgespräch zu wählen, ein Fundraising mit großem Erfolg durchzuführen oder sich mit dem Partner auf ein Urlaubsziel zu einigen. Selbstverständlich zählt auch die Organisation von Events dazu, wo es darum geht viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Zusammenkunft zu gewinnen.

Wie wichtig ist das Bewusstsein für dieses Thema für uns als Rotarische Familie, für die Zukunft unserer Vereine und unsere sozialen Projekte? Wie können wir diese Gesetzmäßigkeiten zwischenmenschlicher Kommunikation vor allem auch für soziale Projekte (vor Ort, deutschlandweit, weltweit) nutzen?

Vielleicht besteht ja auf dem Barcamp die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs dazu.“

 

Warum nicht beides? Es wird immer noch kritisch betrachtet, wenn sich eine Frau für Inner Wheel UND Rotary entscheidet. Warum eigentlich?“

 

Frau entscheidet: Ist es für eine rotarische Ehefrau, die sich sozial engagieren möchte, sinnvoller, sich für Rotary oder für Inner Wheel zu entscheiden? Weiß sie um beide Möglichkeiten? Was gibt den Ausschlag? An wen kann sie sich wenden?“

 

Verschiedene Generationen bei Rotary: Viele Clubs sind „überaltert“. Einige Clubs haben den Anschluss verpasst. Sie finden keine jungen Mitglieder und schon gar keine Frauen (mehr). Andere haben das Thema Alter früh aufgenommen und sind bemüht, das Clubleben generationenübergreifend zu gestalten und eine Bereicherung für alle darin zu sehen. Was sind die Erfolgsfaktoren, damit dies gelingt?“

 

KidsCamp: Im Sommer 2016 haben wir das erste KidsCamp in unserem Distrikt erfolgreich durchgeführt. An diesen Erfolg möchten wir gerne anknüpfen und gemeinsam mit den anderen Barcampern Ideen sammeln um das KidsCamp weiterzuentwickeln.

Das Rotaract KidsCamp ist eine viertägige Kinderfreizeit für Kinder im Alter von 8-14 Jahren denen ein Urlaub unter normalen Umständen aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Organisiert und durchgeführt wird es von einem Team aus Rotaractern, finanziert durch Kinderpatenschaften, die von Rotary Clubs und Privatpersonen übernommen werden.“

 

GermanTrip im Distrikt 1940: Seit 5 Jahren nun findet der GermanTrip in Deutschland statt. Dabei laden deutsche Rotaracter 10-12 Rotaracter aus aller Welt ein zu uns zu kommen und Deutschland mit uns kennenzulernen. Der GermanTrip gleicht keiner Touritour sondern bietet viel mehr Einblick in den Alltag der Deutschen, in die Wirtschaft, in die Politik, in die Historie. Der GermanTrip fördert und fordert interkulturelles Verständniss und trägt zu Freundschaften über die Grenzen hinweg bei.

Jedes Jahr muss ein Team aufs Neue versuchen, sowohl ein einmaliges Programm zu organisieren, als auch die Finanzierung des Trips auf die Beine zustellen. Dabei sind wir Rotaracter sehr auf die Hilfe von Rotariern angewiesen.

2017 findet der GermanTrip erstmals in 3 Städten des Distrikts 1940 statt, welcher bis jetzt nur mit Berlin involviert war.

Um auch für die nächsten Jahre attraktiv zu bleiben, gilt es neue Ideen für Programmpunkte zusammeln und Finanzierungsmöglichkeiten aufzudecken.“

 

Rotary für ein zukunftsweisendes Europa: Ohne ein gestärktes Europa haben wir düstere Aussichten für die Zukunft. Rotary muss hier beitragen, um neue zukunftsweisende Perspektiven zu liefern.“

 

Rotary Clubs und Social Media: Was bringen Social Media-Aktivitäten meinem Club? Welche Social Media-Kanäle sind für einen RC sinnvoll? Facebook, Instagram, What’s App-Gruppen, Snapchat, etc? Gibt es Social Media-Hilfestellungen von Rotary Deutschland oder Rotary International?

Es wäre schön, wenn Clubs von ihren Erfahrungen mit eigenen Social Media-Aktivitäten berichten und Clubs, die noch nicht aktiv sind, aber gerne aktiv sein würden, Hinweise geben würden. Fühlt sich jemand berufen, dazu etwas zu sagen?“

 

Rotary und Frauen als Mitglieder: Es gibt immer noch viel zu viele Rotary Clubs, die sich weigern, Frauen aufzunehmen. Es wäre schön, beim Barcamp in einer Session darüber zu diskutieren, wie man diese Clubs zum Umdenken bringen könnte.“

 

Bildung verändert alles. PolioPlus steht kurz vor dem Ziel, es ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Was ist das nächste Projekt der Rotary Clubs in aller Welt?

Ban-Ki-moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat einmal gesagt: Wer die Welt verändern wolle, müsse in die Mädchen investieren. Rotary könnte den Schulbesuch und die berufliche Bildung von Mädchen als Basis für Freiheit, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit fördern. Plan International Deutschland e. V. könnte ein Partner von Rotary sein. Plan International verweist darauf, dass Bildung der Schlüssel zu einem besseren Leben ist und fördert gezielt Mädchen weltweit.“

 

Der gesellschaftliche Wert von Rotary: Es gilt, den volkswirtschaftlichen Wert (gesellschaftlicher Wert, social impact, outcome etc.) von Rotary qualitativ und quantitativ zu erfassen, abzugrenzen, zu bewerten und einer empirischen Ermittlung näher zu bringen. In anderen Worten geht es um den individuellen und kollektiven Nutzen und die Kosten von Rotary lokal, regional, national, weltweit. Vielleicht liegt das alles schon vor. „Wir müssen Fragen stellen wir die Kinder“  schrieb gerade Frederik Pferdt, der Chef-Innovator von Google and Stanford Dozent (in der FAZ vom 10/11. Dezember auf Seite C. 2).“

 

Ein „ro-cas“ für’s Finanzielle? Mit ro-cas haben wir ein gemeinsames Verwaltungssystem und mit ro-web2.0 einen Intranetteil für die Außenwirkung mit „Verdrahtung“ nach innen. Aber warum gibt es eigentlich keine Lösung für die finanzielle Verwaltung der Clubs? Oder kenne ich die nur nicht? 1/3 der notwendigen Daten, nämlich die der Mitglieder sowie deren Ein- und Austritte sind ja schon vorhanden!“

 

Fundraising für rotarische Hilfsprojekte: Wie spreche ich Firmen an, damit sie unser Clubprojekt unterstützen? Wie vermittle ich potentiellen Unterstützern die Attraktivität unseres Club-Projektes? Welche Gegenleistung muss/kann ich anbieten? Gibt es auch andere Unterstützungsmöglichkeiten als Sponsoring? Ich würde mir einen Austausch über solche und ähnliche Fragen wünschen. Es wäre schön, wenn Clubvertreter „best practice“-Beispiele aus ihrem Clubleben vorstellen könnten.“

 

Rotary Image und die Mitgliederentwicklung – brauchen wir eine andere PR? Welches Bild und welche Meinung haben jüngere Menschen von Rotary? Wenn wir sie ansprechen, möchten und kommen sie dann zu uns? Sind wir attraktiv genug?  Warum „landen“ nur fünf Prozent der Rotaracter bei Rotary, aber gut 30 Prozent bei Lions? Wenn diese Zahlen stimmen, haben wir nicht nur ein PR-Problem …“

 

Neue Regeln: Im letzten Jahr hat der Council on Legislation ja eine Reihe grundlegender Regeln von Rotary reformiert. Dazu zählen Präsenzpflichten oder die Trennung zwischen analogen (offline) und digitalen (online) Zusammenkünften (siehe zu letzterem Punkt:).

The distinction between e-clubs and traditional clubs will be eliminated. The Council recognized that clubs have been meeting in a number of ways, and given this flexibility, the distinction was no longer meaningful. Clubs that have “e-club” in their names can keep it, however.

Wir könnten auf dem 2. Rotary Barcamp 1940 intern diskutieren, wie diese Reformen bei uns im Distrikt aufgenommen werden und ob sie gewisse positive, vielleicht auch negative Begleiteffekte (Traditionsverluste usw.) mit sich gebracht haben.“

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